Radtour 2001
Kleiner technischer Defekt
Niederstadtfeld. Trotz Nieselregens waren sich die Teilnehmer am Sonntagmorgen beim Treffpunkt einig. Die Radtour nach Bernkastel-Kues sollte auf jeden Fall stattfinden. So machten sich die 10 Teilnehmer, die die komplette Strecke bewältigen wollten, auf den Weg. Unbestrittenen Mittelpunkt des Interesses war Rainer Billen, der auf einem „Vorkriegsmodell“ mit nur zwei funktionierenden Gängen die Strecke in Angriff nahm. Gleich an den ersten beiden Steigungen zeigte sich die gewaltige Aufgabe, die vor ihm lag. Es knackte und krachte bis einer der beiden Gänge gegriffen hatte. Vor Gemünden hatte er schon einige Erfahrung mit der Bewältigung von Anstiegen, sodass er Schwung holen wollte, was aber von einem linksabbiegenden Holländer in einem schicken Kleinwagen vereitelt wurde, mit dessen Fahrertür Rainer beinahe Bekanntschaft gemacht hätte.Am Dauner Bahnhof stießen weitere drei Radler zur Gruppe, die sich im nun strömenden Regen nach Pantenburg zur Frühstückspause kämpften. Dort wartete nicht nur Ralf Engeln mit Kaffee und Brötchen, sondern die restlichen Teilnehmer, darunter vier Skaterinnen, von denen Sonja erst einen Tag zuvor in einem Inline-Kurs das Fahren gelernt hatte. Ralf verzichtete auf seine Mitfahrt.
Willkommen an der Mosel
Offiziell wegen seiner nicht regentauglichen Skates. Doch nicht wenige vermuteten, dass sein konditioneller Zustand keine größere sportliche Anstrengung zuließ. So kam Rainer in den Genuss, seine „Gurke“ gegen die „Salatkrönung“ der Familie Miesen tauschen zu können. (Ein erstklassiges Rad, das Yvonne bei einem Preisausschreiben gewonnen hat.) Der Wechsel vom ältesten auf eines der modernsten Räder im Feld machte sich bald bemerkbar, denn von den hinteren Fahrern bekam ihn keiner mehr zu Gesicht.In Platten mußten einige feststellen, dass das Wort Straußwirtschaft bedeutet, dass nur eigenproduzierte Produkte verkauft werden dürfen. Da bekanntlich an der Mosel keine Brauerei zu Hause ist, gab es auch kein Bier. Ansonsten gab es nichts zu bemängeln. Man konnte sich stärken und die Glieder ausruhen, bevor es auf die letzten 15 Kilometer nach Bernkastel ging. Ein grosser Teil der Gruppe machte ausgiebig Rast beim Strassenfest in Lieser, der kleinere Teil fuhr nach Bernkastel und tat sich am Kölsch gütlich. Der Bus konnte anschließend pünktlich in Kues starten, sodass der letzte wohlbehalten um 21.30 Uhr wieder zu Hause ankam. Die Fahrt kam insgesamt gut an. Vielleicht gibt es irgendwann eine Wiederholung. (Anmerkung : Eine Wiederholung ist bereits beschlossene Sache !) GHo

