Vatertagswanderung

"Der Weg nach Haus ist schwer ..."

Gruppenrast

In diesem Jahr führte uns die Vatertagswanderung nach Meerfeld. Nach kurzem Frühschoppen im Stehen (siehe Bild) und Ausgabe der festen und flüssigen Wegzehrung ging es kurz vor Neun los. Bis nach Schutz machten Rita und Bianca das Tempo und einzig Andy monierte das "Marathon-Tempo". Nach der kurzen Pause wechselte die Fühung und es wurde etwas schneller. Bei der Kaffeepause auf der Terrasse der "Bleckhausener Mühle" wurde tatsächlich mehr Kaffee getrunken als erwartet. Manch einem tat die Aufnahme des heißen Getränks bald schon Leid, denn über "Sauerseifen" ging es den steilen Berg zum Aussichtsturm über Meerfeld hoch. Jott M. ist Rainer übrigens noch heute dankbar, dass er gerade auf diesem Teilstück das Tragen des Rucksackes übernahm.
Kurz vor Erreichen des Aussichtsturmes wurden wir freudig überrascht, denn mit der Begrüßung durch eine Bläsergruppe hatte keiner gerechnet, doch der Vorstand hatte weder Kosten noch Mühen gescheut. Mit dem nötigen Schwung nahmen wir die letzten Meter vor dem Aussichtsturm, der wirklich eine spektakuläre Sicht über die Eifeler Landschaft bietet.
Von dort an fiel jedem die Strecke leicht, denn bis nach Meerfeld geht es nur noch bergab. Im "Landhotel Maarblick" wurden wir bestens (und schnellstens) verpflegt. Kein Vergleich mit dem vergangenen Jahr.

 

Bergauf kommt man ins Schwitzen

Zum zweiten Mal wurden wir mit Livemusik verwöhnt. Diesmal durch einen Alleinunterhalter, der eine Terrasse weiter aufspielte. So wunderte es auch niemanden, dass sich a) die Startzeit für den Rückweg um eineinhalb Stunden verschob und b) die Teilnehmerzahl annähernd halbierte. Nur noch 12 der 25 Teilnehmer nahmen den Rückweg in Angriff. Etwas schleppend kam die Gruppe unter dem aufmunternden Gesang von Sangesbruder Uwe in Fahrt. Der Weg bis zur "Bleckhausener Mühle" zog sich, so dass es kein Wunder war, dass auch hier wieder eine ausgiebige Rast eingelegt wurde, was den weiteren Heimweg sicher nicht vereinfachte. Doch - welch Wunder ! Das Tempo wurde auf den verbleibenden sechs Kilometern angezogen und Niederstadtfeld kurz nach 20.00 Uhr erreicht. Das "mörderische" Tempo forderte aber auch Opfer. Wolli musste mit Krämpfen geplagt kurz vor Erreichen des Zieles die Segel strecken, wurde aber bald schon im Wald von einer behelfsmäßigen Rettungskraft aufgelesen.
Der Ausklang gestaltete sich bei den Teilnehmern unterschiedlich. Wahrend einige schnell den heimischen Herd suchten, stürzten andere sich ins Oberstadtfelder Nachtleben. Bis kurz vor vier feierten die letzten den Abschluss einer gelungenen Wanderung. GHo

 

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