Sportfest Kirchweiler
Freitag, 02.05.2008
Bit-Kickers - Judoclub Vulkaneifel 8 : 0
Aufstellung
Udo Schmitz - Andy Kunter - Ralf Engeln - Günter Horten - Klaus-Peter Kandels - Christian Müller - Harald Billen - David Trosdorff - Ralf Mayer - Guido Scholzen - Michael Haep
Tore: Guido Scholzen (4) - Michael Haep (4)
Kantersieg mit schlechtem Ende
Kirchweiler. Trotz einer knappen Besetzung mit genau elf Leuten gelang gegen den Judoclub Vulkaneifel ein ungefährdeter 8:0-Kantersieg, der aber von der schweren Verletzung von Andy Kunter kurz vor dem Abpfiff überschattet wurde.
Vom Anpfiff weg dominierten wir gegen den hauptsächlich wirklich aus reinen Judoka bestehenden und zudem nur mit zehn Spielern angetretenen Gegner die Partie, brauchten aber trotz drückender Überlegenheit fast zehn Minuten für das erste Tor. Guido brach den Bann und von da an fielen die Tore in fast regelmäßigen Abständen. Bis zur Pause war der Sieg beim Stand von 3:0 schon in trockenen Tüchern. Höhepunkt vor der Pause war Michaels vergebene Großchance, als er aus höchstens acht Metern den fast ruhenden Ball im hohen Bogen über den Kasten buxierte. Im folgenden Spielverlauf sollte er seine Kritiker aber noch Lügen strafen.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich trotz einiger Umstellungen beim Judoclub wenig. Sie hatten zwar jetzt zwei aggressivere Leute vorne, waren hinten aber offen wie ein Scheunentor. Trotz vieler vergebener Chancen stand es zehn Minuten vor dem Ende bereits 8:0. Guido und Michael hatten jeweils viermal getroffen - oder waren getroffen worden, wie Michael bei seinem dritten Tor, als er von einer Ecke von Guido im Bauch getroffen wurde und der Ball über die Linie sprang. Das Spiel wäre wohl mit dem ein oder anderen weiteren Tor zu Ende gegangen, hätte nicht bei einem der seltenen Angriffe der Judokas, der bis in unseren Strafraum führte, ein übereifriger Gegenspieler Andy Kunter beim Versuch der endgültigen Klärung so blöde getroffen, dass er sich schwer am Knie verletzte und mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste.
Fazit: Selbst in dieser Höhe ging der Sieg in Ordnung, weil der Gegner wirklich hobbymäßig Fußball spielte und unsere Abwehr eigentlich nie gefordert wurde - von unserem Torwart ganz zu schweigen. Die Höhe des Sieges sagt allerdings wenig über die Qualität unseres Spiels aus, denn die war allenfalls mäßig. GHo

